Performance: Die fünf Hebel, die wirklich zählen

In den meisten Fällen reichen fünf gezielte Maßnahmen, um aus einer trägen Website eine schnelle zu machen — ohne Tool-Magie, ohne Plug-in-Stacks. Diese Reihenfolge wende ich konsistent an, weil sie nach Aufwand-zu-Effekt sortiert ist.

  1. Bilder richtig liefern — moderne Formate (WebP, AVIF), srcset für unterschiedliche Auflösungen, Lazy-Loading für nicht-sichtbare Bilder. Macht meist 40–60 % der Performance-Wirkung aus.
  2. Schriften vorladen und subsetten — nur die nötigen Schnitte, font-display: swap, Variable Fonts wenn möglich.
  3. JavaScript abspecken — kein Framework wenn nicht nötig. Bei größeren Projekten Astro, Solid oder Qwik statt React-by-default.
  4. Cache & CDN nutzen — Static Hosting (Netlify, Vercel, Cloudflare Pages) mit korrekten Cache-Control-Headern.
  5. Third-Party-Scripts hinterfragen — jede externe Verknüpfung kostet. Wenn nötig: defer oder asynchron, niemals blockierend.

Mess-Disziplin: vor jedem Projekt Baseline mit Lighthouse und PageSpeed Insights, nach Launch Continuous Monitoring der Core Web Vitals (LCP, INP, CLS).

SEO: Die fünf Grundlagen

Auch hier: keine Tricks, keine Pauschalversprechen. Stattdessen die robusten Hebel, die seit Jahren funktionieren und es weiter tun werden.

  1. Such-Intent verstehen — was wollte die Person, als sie das gesucht hat? Content beantwortet die Frage, statt Keywords zu stapeln.
  2. Strukturierte Inhalte — eine logische H1/H2/H3-Hierarchie, beschreibende Alt-Texte, sinnvolle URL-Slugs.
  3. Technisches SEO als Fundament — HTTPS, Mobile-First, Sitemap, hreflang, JSON-LD für lokale Unternehmen, Produkte, Artikel.
  4. Lokale Sichtbarkeit — Google Business Profile, NAP-Konsistenz in Verzeichnissen, lokal relevante Keywords.
  5. Linkbuilding ohne Spam — relevante Gastartikel, lokale Plattformen, Vernetzung. Keine gekauften Backlinks, keine Doorway-Pages.

Webdesign: Vier Phasen, klare Schritte

Jedes Projekt durchläuft denselben Rahmen: Strategie (Workshop, Konzept, Sitemap), Design (klickbarer Entwurf, bis zu 3 Iterationen), Entwicklung (Staging-URL ab Tag 1, Lighthouse 95+) und Launch & Begleitung (Go-Live, Schulung, 30 Tage Hypercare). Details zu den Phasen findest du auf der Startseite.

Tools & Stack

Ich passe den Stack ans Projekt an, nicht umgekehrt. Aber das sind die Werkzeuge, die ich am häufigsten einsetze:

  • Frontend: Vanilla JS, Astro, Next.js — je nach Bedarf an Interaktivität und Performance
  • Design: Visuelle Konzepte mit klickbarem Prototyp
  • CMS / Shop: Shopify, WooCommerce, Sanity, Decap CMS — nach Use-Case
  • Hosting: Netlify, Vercel, Cloudflare Pages
  • Performance-Audit: Lighthouse, PageSpeed Insights, Web Vitals Extension
  • SEO-Audit: Google Search Console, Schema-Validator, manuelle technische Inspektion
  • Analytics: Plausible, Umami — DSGVO-freundlich, ohne Cookie-Banner-Notwendigkeit

Mess-Disziplin

Was nicht gemessen wird, lässt sich nicht verbessern. Daher: vor jedem Projekt eine Baseline (Lighthouse, Crawl-Status, Search-Console-Daten falls vorhanden), kontinuierliches Monitoring nach Launch (Core Web Vitals, organische Sichtbarkeit), quartalsweise Review der Maßnahmen mit klaren Zielwerten.